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Freakatronik

“Ein Freak [fɹi:k]  ist in der heutigen Umgangssprache meist eine Person, die eine bestimmte Sache, zum Beispiel ihr Hobby, exzessiv bzw. über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich zumindest mehr als andere darin auskennt.” [Quelle:Wikipedia]

“Ihr Hobby”…ja vielleicht aber … “Exzessiv” … trifft es schon deutlich eher.

Die Band aus dem Pott hat es 2012 schon ordentlich unter unseren Kronleutern krachen lassen. Wer schon fast 10 Jahre auf der Bühne steht, weiß halt wie man die Meute  zum toben bekommt. 2014 gehört unsere Bühne wieder den Freaks mit Electrorap im Gepäck.

Sie tourten schon durch die Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Niederlande und Polen. Als Vorband von Deichkind, Mediengruppe Telekommander und Yelle waren sie schon als Anheizer geschätzt.

Lebensweise und Lebensführung eines Freaks können sich von der eines Durchschnittsbürgers unterscheiden und bewusst individuell, unangepasst, anders oder „flippig“ sein.” [Quelle:Wikipedia]

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Konzertbericht Marteria

09. April 2014 Paladium, Köln

Marteria – an dem Namen kommt aktuell kaum jemand vorbei. Sei Album “Zum Glück in die Zukunft II” stieg hoch in den Charts ein, trotzdem ist der sympathische Rostocker auf dem Boden geblieben. Am 9. April begab sich ein KnH- Team zum Zusatzkonzert im Palladium zu Köln. Da unsereins normalerweise nicht auf HipHop- Konzerten anzutreffen ist, waren wir gespannt, was uns so erwartet. Enttäuscht wurden wir nicht. Wegen exorbitant ausufernder Parkplatzsuche verpassten wir das DJ-Set von Kid Simius, standen dafür direkt zu Marterias Set recht weit vorn. Er spielte zunächst einige ruhige und nachdenklich stimmende Songs von den beiden letzten Alben – primär natürlich vom Aktuellen. Auch das will gekonnt sein. Ruhige Songs auf einem Konzert zu präsentieren erfordert Cochones. Natürilch durften die Radio- Singles “OMG!” und “Kids” hier nicht fehlen – die Crowd war überzeugt. Während eines kurzen Zwischenspiels von Ms. Platnum transformierte sich die Marteria- Crew zu Marsimoto – von diesem Moment an ging es steil aufwärts. Marsi trieb das Stimmungs- und Weedwolkenlevel unter die Decke und gab einiges aus den Marsimoto- Alben zum Besten. Nach erfolgreicher Rücktransformation zu Marteria gabs noch ein paar Partysongs sowie einer Zugabe und hinterließ nach knapp 2 Std. Spielzeit ein begeistertes Publikum. Die Show hatte alles: Herz – Melancholie – Stimmung – Party – Feuerbälle – Glitzerflitter. Jetzt nur noch den Parkplatz wiederfinden…